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Der Rabenkopf ~ von der Jachenau aus

Der Rabenkopf

von der Jachenau aus

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Der Rabenkopf ist einer der unbekannteren Berge zwischen Benediktenwand und Herzogstand, nicht aber einer der unattraktiven. Im Gegenteil, diese Tour ist äußerst abwechslungsreich und angenehm einsam.

Brücke über die 'Große Laine'

Brücke über die 'Große Laine'

Startpunkt ist der Wanderparkplatz in der Jachenau. Als Anfahrt von München aus empfiehlt sich die Salzburger Autobahn bis Ausfahrt Holzkirchen, dann auf der B13 nach Bad Tölz und weiter nach Lenggries. 2,5km hinter Lenggries dem Abzweiger nach Jachenau folgen und im Ort 200m nach der Brücke über die Laine in einer Linkskurve rechts zum großen Parkplatz einbiegen. Bitte Brotzeit und vor allem ausreichend Wasser mitnehmen, die Tour ist sehr lang und es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten.

Wir queren noch vom Parkplatz aus die kleine Laine, die hier in die große Laine mündet und folgen bequem der großen Laine auf einem schattigen Wanderweg aufwärts. Bei Wegpunkt R105 treffen wir auf einen querenden gut ausgebauten Forstweg und halten uns auf ihm rechts, bis wir nach 500m bei Punkt R108 wieder rechts auf einen Waldpfad einbiegen. Dort treffen wir wieder auf die Lainl, weichen einem Erdrutsch aus, der den Weg in den Bach getragen hat und wechseln bei R110 auf einer Brücke zur anderen Bachseite. Kurz danach erreichen wir den Forstweg Richtung Benediktenwand, dem wir aufwärts (links) folgen. 800m weiter kommen wir zum Abzweiger in die Rappinschlucht.

Die Rappinschlucht darf man sich als ausnehmend schönes, V-förmig eingekerbtes, enges Tal mit ca. 700m Länge vorstellen, auf desses Grund der Rappinbach zur Laine hin fließt. Wir bewegen uns bachaufwärts auf einem schmalen Pfad am nördlichen Hang weit überhalb des Baches. Schwindelfreiheit wird angeraten, da es auf unserer linken Seite geradewegs runter zum Bach geht und keinerlei Sicherheitsverbauungen vorhanden sind. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt besser auf dem Forstweg und nimmt die Strecke über die Walchenalm (wie weiter unten beschrieben). Bei Punkt R205 verlassen wir die Rappinschlucht rechts und steigen zunehmend steiler durch den lichten Bergwald auf zur Staffelalm. Hier beginnt der steilste Teil der Tour. Über enge Kehren mit kaum mehr vorhandenem Schatten bewältigen wir den letzten Teil des Aufstiegs zum Gipfel.

Nach einer Brotzeit und Genuß der Aussicht geht es weiter auf den zweiten Gipfel das Schwarzeck. Der Übergang vom Rabenkopf zum Schwarzeck ist eine Sache von wenigen Minuten, es ist lediglich ein wenig Trittsicherheit erforderlich um vom Rabenkopf runterzukommen. Klammern im Fels und ein Stahlseil helfen.

Der Rabenkopf (vom Schwarzeck aus) mit <a href=Jochberg im Hintergrund" />

Der Rabenkopf (vom Schwarzeck aus) mit Jochberg im Hintergrund

Vom Schwarzeck steigen wir auf recht steilem, engem Pfad ab zum Sattel mit Kriegerdenkmal, queren den Sattel und verschwinden wieder in östlicher Richtung in einem kleinen Waldweg. Bei R305 halten wir uns rechts, ebenso bei der Kleinhütte (R306) und steigen ab zur Pessenbacher Alm, die mitten in einer freien Weidefläche gelegen ist. Vor der Alm links den Weg durch das Tor kommen wir schließlich wieder auf die Forststraße, die von der Staffelalm herab führt.

Dieser Forststraße folgen wir talwärts, vorbei am Abzweig zur Benediktenwand, am Abzweig zur Walchenalm, an der Lainlalm, am uns schon bekannten Abzweig in die Rappinschlucht bis zu Punkt R401, wo wir aus Schattengründen den Weg verlassen und uns rechts entlang der Laine halten. Eine Dreiviertelstunde später sind wir zurück am Parkplatz - in einer der Jachenauer Gaststätten klappt es vielleicht doch noch mit einer Einkehr.

In etwas über 6 Stunden reiner Gehzeit bewältigen wir bei dieser Tour 800 Höhenmeter und 16,5km Entfernung.

Alternativen zur beschriebenen Strecke

1.) Aufstieg über Walchenalm

Nicht Schwindelfreie können die Rappinschlucht meiden und statt dessen den Aufstieg über die Walchenalm wählen. Dazu am Punkt R114 nicht links über die Brücke in die Rappinschlucht einbiegen, sondern weiter auf der Forststraße bleiben. Nach ca. 800m bei Punkt R314 zweigt links der Weg zur Walchenalm ab und führt weiter zur Staffelalm. Ab R209 weiter wie beschrieben zum Rabenkopf.

2.) Varianten zum Abstieg vom Rabenkopf

Für den beschriebenen Übergang zum Schwarzeck ist Trittsicherheit erforderlich. Alternativ kann auf dem gewohnten Weg wieder zur Staffelalm abgestiegen werden und dann:

a) über die Walchenalm ins Tal gewandert werden. Siehe 1.)

b) direkt die Forststraße bis Punkt R309 genommen werden oder

c) auf der Forststraße ca. 350m unterhalb der Staffelalm links in den Weg zur Achala-Alm eingebogen werden. Am Sattel bei Punkt R304 treffen wir dann wieder auf die Route vom Schwarzeck.

3.) Abstecher zur Achala-Alm

Die beschriebene Route zweigt vom Sattel unterhalb des Schwarzecks (Kreuz und Kriegerdenkmal) an der Klein-Hütte über die Pessenbacher Alm zur Forststraße ab. Alternativ kann der höherliegende Weg über die Achala-Alm genommen werden. Dazu bei R305 links halten und 1,5km der Beschilderung zur Achala-Alm folgen. Von der Alm zur Forststraße absteigen (Richtung Jachenau) und ab Punkt R312 wieder der GPS-Route folgen.

4.) Rückweg über Berglalm

Alternativ zum Rückweg durch das Lainltal (so wie der Aufstieg) kann bei R401 auch auf der Forststraße weitergegangen werden. Vorbei an der Berglalm kommen wir auf sonnigem Weg nach ca. 2,5km auf die Lenggrießer Straße und gehen rechts 500m durch den Ort zum Parkplatz zurück.

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Stand: Juni 2002