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Ins Reintal ~ Durch die Partnachklamm zur Bockhütte

Ins Reintal

Durch die Partnachklamm zur Bockhütte

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Das Reintal beginnt am oberen Ende der Partnachklamm und ist einer der möglichen Wanderwege auf die Zugspitze. So weit gehen wir nicht, aber die Bockhütte ist ein lohnendes Ziel und mit dem Rückweg nach Garmisch-Partenkirchen kommen auch schnell 20km zusammen.

Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen

Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen

Die Tour von Garmisch-Partenkirchen ins Reintal zur Bockhütte ist zwar weit, aber durch den flachen Anstieg nicht sonderlich anstrengend und von der Wegbeschaffenheit einfach zu gehen. Die Partnachklamm wählen wir diesmal als Aufstiegsvariante und kehren zurück über den "Hohen Weg" und die Partnachalm.

Unsere Anfahrt erfolgt von München her auf der A95, der Garmischer Autobahn bis zu deren Ende bei Eschenlohe und dann geradeaus weiter auf der Bundesstraße 2 nach Garmisch-Partenkirchen. Wir bleiben auf der Hauptstraße (B2) bis wir den Ortsteil Partenkirchen nahezu ganz durchquert haben und biegen dann rechts in die Wildenauer Straße ein. Dabei folgen wir der Auschilderung zum Olympia-Skistadion und finden dort einen großen, aber kostenpflichtigen Parkplatz. Garmisch-Partenkirchen ist natürlich ebenso gut mit der Bahn zu erreichen.

Vom Parkplatz kehren wir zurück zur Wildenauer Straße, halten uns dort links und umrunden das Skistadion. Dann geht es die Wildenauer Straße aufwärts, immer der Ausschilderung zur Partnachklamm nach. Nach ca. 2km erreichen wir den Eingang zur Klamm mit dem Kassenhäuschen (die Klammdurchquerung ist kostenpflichtig). Nähere Informationen zur Partnachklamm finden Sie in der Wanderbeschreibung zum Eckbauer und auf der Partnachklammseite des Markts Garmisch-Partenkirchen.

Am oberen Klammausgang bleiben wir zunächst auf dem Weg am Bach und biegen (bei GPS Wegpunkt R114) nicht links zum Graseck ab. Wenige Schritte weiter - nach dem Zusammenfluss von Partnach und Ferchenbach - bringt uns eine Brücke rechts über den Ferchenbach auf einen großen freien Platz, von dem Wanderwege in alle Richtungen abzweigen. So beginnt hier zum Beispiel der Kälbersteig, der zum Schachenschloss führt.

Wir überqueren den Platz geradeaus und suchen an der gegenüberliegenden Waldkante nach der Forststraße, die mit Reintal und Zugspitze ausgeschildert ist. Nach 100m überqueren wir zuerst einmal die Partnach, dann geht es im Halbschatten auf ca. 2km sanft bergauf, immer am Bach entlang.

Bockhütte im Reintal

Bockhütte im Reintal

Bei Wegpunkt R130 zweigt rechts ein Weg zum Kreuzeck ab, den wir aber ignorieren und geradeaus weiterlaufen. Aber schon ca. 100m weiter (bei Wegpunkt R131) haben wir die Gelegenheit, die Forststraße rechts über einen kurzen Waldpfad abzukürzen - eine willkommene Abwechslung für den, der möchte. Nach wenigen 100 Metern treffen sich die beiden Wege wieder und es geht weiter Richtung Bockhütte.

Den nächsten Abzweiger nach ca. 700m (bei R140) ignorieren wir wieder, merken uns die Stelle aber für den Rückweg. Unser Weg erhebt sich nun ein gutes Stück über die Partnach und es tun sich schöne Einblicke in die Schlucht hinunter auf. Besonders an einer Holzbrücke, mit der eine Hangrutschung umbaut wurde. Wieder auf Bachniveau angelangt, wird dieser nach wenigen 100 Metern auf einer Brücke überquert und dann ist unser nächstes Ziel bereits der Linksabzweiger ins Oberreintal und zum Schachen (bei R156). Auch das ist nicht unser Ziel und wir gehen geradeaus bzw. leicht rechts weiter um nach 5 Minuten an der Bockhütte anzukommen.

Mit der Bockhütte haben wir unser Ziel und den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Gelegenheit für Rast und Einkehr. Aussicht bietet sich hier leider wenig, wir können zwar ein wenig das Reintal weiter aufwärts blicken aber durch die tiefe Tallage bleiben weitere Ausblicke leider verwehrt. Dafür können wir uns auf der Brücke anschauen, wie im Bach der Strom für die Bockhütte gewonnen wird.

Auf dem Rückweg haben wir es zunächst einfach. Wir laufen nahezu 3km auf der bekannten Strecke zurück, dabei geht es leicht abwärts. Dann erreichen wir (bei Wegpunkt R220) den Abzweig Richtung Laubhütte und Partnachalm. Hier verlassen wir den bekannten Weg und halten uns links aufwärts. Die Abzweigung zum Stuiben ca. 1,2km weiter ignorieren wir und kommen nach einer Bachquerung als nächstes zur Laubhütte, die jedoch nicht bewirtschaftet ist. Wir laufen an der Hütte vorbei, um am nächsten großen Abzweiger ca. 100m weiter (bei R240) nochmal links abzubiegen. Damit befinden wir uns auf dem Hohen Weg, der uns geradeaus nach 3km direkt zur Partnachalm bringt.

Partnachalm vor dem Wettersteinmassiv

Partnachalm vor dem Wettersteinmassiv

Kurz vor der Partnachalm verlassen wir den Wald und haben hier nochmal ein bisserl Aussicht im Richtung Schachen und geradeaus zum Wank. Der Rückweg ist nun leicht zu finden, es geht allerdings streckenweise ziemlich steil bergab. Nach ca. 2km treffen wir (bei R272) in Partenkirchen auf die Wildenauer Straße und laufen auf bekannter Strecke zurück zum Skistadion.

Die Routenlänge dieser Tour beträgt beachtliche 18km, in der Realität dürften es eher 20km werden. Dabei sind ca. 500 Höhenmeter zu bewältigen. Die Gehzeit beträgt ca. 5 Stunden. Die Tour ist für Kinder, die diese Entfernung schaffen, durchaus geeignet, Kontakt mit dem Straßenverkehr gibt es kaum. Fahrräder sind in der Partnachklamm nicht erlaubt, ebensowenig Kinderwägen. Als Einkehrmöglichkeit steht neben der Bockhütte am Rückweg die Partnachalm zur Verfügung. Und natürlich in Garmisch-Partenkirchen jede Menge Gaststätten.

Variationen

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Stand: September 2012