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Tamadaba ~ Umrundung des Montana de Tamadaba

Tamadaba

Umrundung des Montana de Tamadaba

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Der Tamadaba ist ein grüner Höhenzug im Nordwesten von Gran Canaria, einige Kilometer nordwestlich von Artenara gelegen. Wir umrunden den Tamadaba auf einer wenig befahrenen Teerstraße. Um die Abwechlung ein bisschen zu erhöhen, bauen wir gleich am Anfang der Wanderung einen Abstecher zum Cruz de Maria auf schmalem Waldpfad ein.

Startpunkt am Mirador direkt an der Tamadabastraße

Startpunkt am Mirador direkt an der Tamadabastraße

Artenara, die höchstgelegene Ortschaft der ganzen Insel, erreicht man über die GC210 von Tejeda her oder über die GC21 von Pinos de Galdar. Von dem großen Kreisel in Artenara aus folgt man der Ausschilderung Richtung Tamadaba (GC210, dann GC216). Ca. 1,6km nach dem Abzweig der Tamadabastraße (GC216) von der Straße Artenara - San Nicolas (GC210) findet sich der kleine Mirador unterhalb des Cruz de Maria. Der Mirador hat keine Namensbeschilderung.

Hier können wir das Auto abstellen und haben einen schönen Ausblick auf Acusa Verde, den Roque Bentaiga und in der Ferne den Roque Nublo.

Aufstieg zum Cruz de Maria

Aufstieg zum Cruz de Maria

Vom Mirador aus lässt sich die Tamadabaumrundung komplett auf der Teerstraße machen. (Meine Empfehlung für Roller Blader) Um aber etwas ins "Gelände" zu kommen, würzen wir die Tour gleich zu Anfang mit einem 100 Höhenmeter Aufstieg zum Cruz de Maria.

Dazu nehmen wir am Mirador den westlich abgehenden Waldweg. Der Einstieg ist durch Steineinfassungen markiert. Am ersten Abzweiger nach 200m (Wegpunkt T103) halten wir uns links und erreichen nach weiteren 400m und recht ordentlichem Aufstieg Cruz de Maria (bei Wegpunkt T104). Ein Kreuz oder gar Wegweiser sind hier nicht zu finden, Cruz de Maria ist nichts weiter als eine Weggabelung im Wald.

Zwischen Cruz de Maria und Finca Tirma

Zwischen Cruz de Maria und Finca Tirma

Geradeaus würde es weiter auf den Altavista gehen, wir biegen aber rechts ab und steigen einen schmalen Waldweg bergab.

Dabei nähern wir uns wieder der Teerstraße an, treffen auf die querfeldein verlegte Wasserleitung, die uns am Anfang der Wanderung schon begegnet ist, halten uns bei Abzweigungen zweimal links (T106 und T107) und erreichen schließlich 1km nach Cruz de Maria die Teerstraße bei der Casa Finca de Tirma (WP T110).

Wanderweg, Wasserleitung und Straße kurz nach der

Wanderweg, Wasserleitung und Straße kurz nach der "Finca de Tirma"

Hier geht es kurz für 100m auf die Straße und ein Stück hinter der Finca wieder halblinks auf einen Waldweg (T111). Ein paar steingepflasterte Stufen und die Wasserleitung weisen den Weg - er führt direkt ein paar Meter oberhalb der Teerstraße.

350m weiter (T112) treffen wir wieder auf die Straße und verlassen sie auch sofort wieder nach links. Der Einstieg in den Weg ist wieder durch Steinpflasterung und Mäuerchen gekennzeichnet.

Einbahnregelung auf der Ringstraße

Einbahnregelung auf der Ringstraße

Der Weg verlässt hier für 500m die Straße und kürzt eine Schleife ab. Er endet (bei Wegpunkt T115) an einer großen Straßenkreuzung, an der die Einbahnregelung für Kraftfahrzeuge beginnt. Bis hierher haben wir versucht, die Straße zu meiden und kleine Waldwege zu benutzen. In Ermangelung dieser geht es jetzt auf der Teerstraße weiter und zwar geradeaus in Richtung der Einbahnregelung. Nach Umrundung des Tamadaba werden wir zu dieser Kreuzung zurückkehren.

Die Straße führt zunächst 2km in nord-nordöstliche Richtung und steigt dabei beständig aber nicht all zu steil an. Von hier bieten sich Ausblicke zurück nach Artenara und hinunter auf terassierte Felder und Stauseen im Tal von Lugarejos.

Siete Pinos nordöstlich des Tamadaba

Siete Pinos nordöstlich des Tamadaba"

Der nordöstlichste und zugleich höchstgelegene Punkt unserer Wanderung auf über 1300m Höhe ist Siete Pinos (WP: T120), die Abzweigung eines Camino hinunter nach Lugarejos und El Hornillo.

Wir bleiben auf der Straße, die hier scharf nach links abbiegt und in Folge etwas an Höhe verliert, bis wir nach einem weiteren Kilometer die Abzweigung zum Campingplatz und Erholungsgebiet Tamadaba (T126) erreichen. Ein kurzer Abstecher nach rechts und eine Rast im Erholungsgebiet bietet sich an.

Langfasrige Flechten auf den Kanarenkiefern

Langfasrige Flechten auf den Kanarenkiefern"

Nach erfolgter Rast geht es zurück zur Ringstraße (T202) und auf dieser rechts weiter entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Weg steigt noch einmal etwas an und nach ca. 250m erreichen wir einige Forsthäuser (T203). Die folgenden seitlichen Abzweiger ignorieren wir und bleiben weiterhin auf der Ringstraße. Hier eröffnen sich jetzt Ausblicke auf die nordwestliche Küste und bei klarer Sicht auf Teneriffa.

Drei weitere Kilometer sind es von den Casas Forestales im großen Bogen zurück zur Kreuzung, unserem Ausgangspunkt auf der Ringstraße. Davon führen die letzten 2km aber sanft abwärts. Ab der Kreuzung können wir natürlich wieder die Waldwege benutzen, so wie am Herweg, der Einfachheit halber sei hier aber der direkte Rückweg auf der Straße beschrieben. An der Kreuzung (T215) halten wir uns dabei rechts auf der Straße Richtung Artenara. Vorbei an der Finca de Tirma sind es nicht mal 3km - fast ausschließlich bergab - zurück zum Auto am Mirador.

Die Gesamtlänge der Wanderung beträgt 13 Kilometer, dabei werden 300 Höhenmeter überwunden. Davon ließen sich 80 Höhenmeter einsparen, wenn man auf den Aufstieg zum Cruz de Maria verzichtet. Die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden. Einkehr und Verpflegungsmöglichkeiten bestehen nicht, also ausreichend Wasser mitnehmen. Bitte beachten Sie auch die besonderen Hinweise zu Gran Canaria.

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Stand: Juni 2005