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Der Zwieselberg ~ oberhalb von Bad Tölz

Der Zwieselberg

oberhalb von Bad Tölz

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Der Zwieselberg ist ein gern besuchter Ausflugsgipfel im Tölzer Land. Wir starten an der Waldherralm in Lehen, einem Ortsteil von Wackersberg, und steigen über den Blomberg auf den Zwieselberg. Dann geht es über die Schnaiteralm hinunter und in einem großen Bogen gemächlich ins Tal zurück.

Ausflugsgaststätte Waldherralm am Wanderparkplatz

Ausflugsgaststätte Waldherralm am Wanderparkplatz

Die einfachste Variante auf den Zwieselberg führt mit der Seilbahn auf den Blomberg und dann ist es nur noch eine kurze Querung zum Zwieselberg hinüber. Wir wollen allerdings zu Fuß eine etwas ruhigere Wegstrecke wählen und beginnen unsere Wanderung an der Waldherralm bei Wackersberg-Lehen.

Die Anfahrt zur Tour erfolgt über Bad Tölz. Von der A8 (Salzburger Autobahn) kommend, fahren wir in Holzkirchen ab und dann über die B13 oder B318 und B472 nach Bad Tölz. Dort bleiben wir auf der B472 in Richtung Peißenberg bis wir über die Isar kommen. Dann ist es die erste Abfahrt rechts und danach fahren wir gleich nochmal rechts nach Süden Richtung Wackersberg und Arzbach. Im Ort Steinbach biegen wir bei der ersten Gelegenheit rechts ab und folgen den Ausschilderungen nach Lehen und zur Waldherralm. Am Ende der Straße befindet sich der Wanderparkplatz direkt unterhalb der Waldherralm.

Unsere Wanderstrecke ist in weiten Teilen deckungsgleich mit dem ausgeschilderten "Heilklima-Rundwanderweg W51", wir können uns also an diesen Schildern orientieren. Vom Parkplatz aus geht es zuerst südwestlich bis wir nach ca. 200m auf den Steinbach treffen. Vor der Brücke (bei GPS Wegpunkt Z103) biegen wir rechts ab und folgen den Beschilderungen Heiglkopf, Blomberghaus und Zwiesel. Nun geht es am Bach entlang durch den Wald aufwärts bis sich nach ca. 400m der Weg gabelt. Wir halten uns (bei Z105) rechts Richtung Blomberghaus. Nach weiteren 400m haben wir den Wald bereits verlassen und ein Weidegebiet vor uns. Hier (Z108) geht es wieder rechts und nun wird es ordentlich steil. Zum Glück beginnt nach wenigen hundert Metern bereits wieder der Wald.

Bei der nächsten Abzweigung (Z115) achten wir darauf, dass wir nicht rechts auf den Heiglkopf steigen, sondern links dem W51 folgen. Dann erreichen wir die Forststraße (Z116) und folgen ihr nach links für ca. 600m. Dann (bei GPS Wegpunkt Z125) zweigt links ein Weg ab, dem wir folgen. Ein kurzes Stück geht es noch durch den Wald, dann öffnet sich links die freie Fläche des Skigebiets am Blomberg.

Zwieselbergipfel mit Blick ins Isartal

Zwieselbergipfel mit Blick ins Isartal

Vor uns sehen wir in einiger Entfernung bereits das Blomberghaus und beidseits unseres Weges einige Kunstwerke, die hier aufgestellt wurden. An der Fahrstraße (Rodelweg) halten wir uns 2x links und kommen so direkt zum Blomberghaus mit weiteren Holzkunstwerken und angeschlossenem Kletterwald.

Wir lassen den Trubel am Blomberghaus hinter uns und wenden uns dem Zwiesel zu. Die Forststraße schwenkt nach Südwesten und wir haben die Graskuppe des Zwieselbergs vor uns. Von nun ab sollten wir darauf achten, dass wir nicht mehr dem Heilklima-Rundwanderweg W51 folgen, denn der führt nicht auf den Gipfel sondern unterhalb des Zwieselbergs herum. Statt dessen biegen wir (bei Z141) mit dem Heilklima-Rundwanderweg HK30 rechts ab auf einen Steig, der uns aus dem Wald heraus bringt und dann leicht nach rechts direkt zum Gipfelkreuz.

Hier haben wir eine wunderbare Aussicht zurück zum Blomberghaus, hinunter ins Isartal nach Bad Tölz und Lenggries und nach Süden hinüber zur Benediktenwand.

Der Abstieg erfolgt nach Süden steil den Grashang hinunter oder besser nach Westen über den langgezogenen Kamm hinunter zur Schnaiteralm. Dort treffen wir auch wieder auf den Heilklima-Rundwanderweg W51 und folgen ihm direkt an der Alm (Z205) scharf nach rechts.

Leicht abwärts führt der Weg jetzt nach Südwesten, den Zwieselgipfel haben wir dabei rechts vor und über uns. Dann schwenkt der Weg nach Süden, wird steiler und bringt uns schließlich zurück in den Wald. Unsere Ausschilderung bleibt W51, der Weg hat nun den Charakter einer schmalen unbefestigten Forststraße.

In einigen großen Kehren geht es durch den Wald abwärts, erst bei der Lehenbauernalm treffen wir wieder auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Hier können wir einen kurzen Blick in eine kleine Kapelle links am Wegrand werfen. Im Inneren hängen einige Fotos vom Anfang des letzten Jahrhunderts.

Kapelle (von 1903) an der Lehenbauernalm

Kapelle (von 1903) an der Lehenbauernalm

Die restlichen 4 km unseres Abstiegs verlaufen gemütlich locker abwärts dahin, die Forststraße ist leicht zu gehen, ein Verlaufen ist nicht möglich. Im Talgrund angelangt treffen wir auf den Steinbach an der Brücke, die wir bereits vom Aufstieg kennen (Z256), und nach weiteren 200m sind wir zurück am Parkplatz.

Die Routenlänge dieser Tour beträgt 13km, in der Realität dürfte es ein halber Kilometer mehr sein. Dabei sind ca. 600 Höhenmeter im Aufstieg und Abstieg zu bewältigen. Die Gehzeit beträgt ca. 4 1/4 Stunden. Die Tour ist sehr gut ausgeschildert und für Kinder gut geeignet, Kontakt mit dem Straßenverkehr gibt es keinen. Auch für Mountainbiker ist diese Route geeignet, jedoch nicht sonderlich anspruchsvoll. Als Einkehrmöglichkeiten steht das Blomberghaus zur Verfügung und natürlich die Waldherralm am Wanderparkplatz.

Variationen

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Stand: Oktober 2011